27. September 2016

Workshop in Graz




2 Plätze sind noch frei, 
ich freue mich am 29. und 30 Oktober wieder einmal in Graz zu sein. Diesmal zu einem 2tägigen Workshop bei Michael Schnabl. An 2 Tagen werden wir die Produkt- und Still-Life-Fotografie intensiv betrachten und beeindruckende Bilder fotografieren.

Aus der Kursbeschreibung:

Sachaufnahme - Produktfotografie - Still-Life
Planung von kreativen Produkt und Objekt-Aufnahmen
Komposition und Bildaussage
Eigenheiten verschiedener Oberflächen
Spiegelungen und Reflexionen
Arbeit mit Glas und Flüssigkeiten
Wassertropfen und Dampf richtig einsetzen
Aufbau verschiedener Sets
Lichtführung in der Objektfotografie
Welches Equipment benötigt man?
Mit minimalem Aufwand zu grandiosen Ergebnissen
Tipps und Tricks aus jahrzehntelanger Erfahrung

Alle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier:

http://www.fotopraxis.at/aktuelle-workshops/kurs-produktfotografie/

15. September 2016

Photokina 2016


Auch in diesem Jahr werde ich wieder einige Vorträge auf der Photokina halten.
Es geht um Themen wie :

… spezielle Tricks in speziellen Workshops (prof. Stage)
… der richtige Blickwinkel in der Fotografie (Tamron)
… warum Weitwinkelobjektive nicht nur für weite Winkel taugen (Tamron)
 Stilllife - kreatives Handwerk (FotoTV)
Still-Life Fotografie im Alltag (FotoTV)

Wo ich wann genau bin sieht man im Poster.

Wer Lust auf einen kleinen Plausch hat :
Dienstag ab 12:20 am Tamron Stand
oder
Samstag ab 15:50 bei FotoTV,
das sind noch gute Zeiten.


Freue mich auf viele spannende Begegnungen, tolle neue Kameras und 
Technik die neue kreative Bilder zulässt..  

  

26. August 2016

Statement

Meisterklasse mit Eberhard Schuy

Produkt- und Stilllifefotografie..





Ein Statement 

Mit ein Grund, warum ich es geschafft habe bis jetzt über 30 Jahre als freier Fotograf arbeiten zu können liegt sicher daran, daß ich nicht jedem Trend hinterherlaufe, mich sogar über einige davon ziemlich aufregen kann aber dennoch schaue was sich in der Fotografie tut und welche faszinierenden Möglichkeiten sich durch innovative Neuerungen in der Fototechnik ergeben. Die Kunst liegt doch darin die Möglichkeiten der Techniken zu erkennen, Umwelt, Zeitgeist und entsprechende Zusammenhänge zu registrieren und mit diesem Fundus an Wissen und dem sich auch daraus ergebendem Gefühl neue Bilder zu kreieren. 

Mit der Leichtigkeit, die durch einfaches Wissen über die gute Nutzung der Technik entsteht und mit der Schwierigkeit dem inneren Gefühl zur eigenen, selbst erschaffenen Kreativität zu vertrauen gelingt es ziemlich souverän zu fotografieren. Schließlich agiert man in der Produktfotografie doch meistens alleine, unsere Modelle (Produkte) sind aber absolut nicht seelenlos! Das zu verstehen ist sicher eine der Grundvoraussetzungen guter Produktfotografie, auch wenn sich unsere Objekte nicht selbstständig bewegen und posieren.

Chef im Ring und Regisseur ist damit in diesem Genre der Fotografie absolut derjenige, der verantwortlich ist für Idee, Setgestaltung und Kameraeinstellung.

Nun wird die Idee allerdings oft von Anderen geliefert. Agenturen, Grafiker oder Personen aus den verschiedenen Marketingabteilungen lassen oft Ihre Vorstellungen zur Umsetzung der Fotografie mit in die Aufgabenstellung einfließen. Daneben gibt es auch noch die sachlichen Vorgaben die sich aus CI-Anforderungen ergeben. Der Grad an dem der Fotograf dann noch mit gestalten kann, kann also ganz schön eng werden, das bedeutet auch die Möglichkeiten der eigenen Profilierung werden stark eingegrenzt. 
Die große Kunst besteht darin über einen längeren Zeitraum seinen eigenen Stil zu finden. Problematisch ist, daß es den nicht einfach zu kaufen gibt. Glauben Sie mir all diejenigen, die Stile kopieren, die bei kreativen Fotografen Techniken und gar ganze Bilder studieren um diese möglichst ähnlich und beeindruckend kopieren zu können werden in der professionellen  Arbeitswelt der Bildgestaltung wenig Erfolg haben. Meistens fallen Sie damit auf, daß sie nicht einen Stil haben sondern davon gleich mehrere. Es reicht vielleicht dazu in billigen Kursen diese Arbeitsweisen zu vermitteln und sich sogar ein wenig feiern zu lassen wenn vergessen wird den Urheber zu nennen, vielleicht  bekommt man als Fotokopierer sogar ein paar Seiten in Fotozeitschriften wenn man überzeugend seine  (Kopier-) Techniken vermittelt. Professionelle Auftraggeber haben allerdings ein feines Gespür für authentische Fotografie. 
Also…..
Der eigene Stil muß her! Aber wie geht das? 

Ganz einfach   :
Fotografieren, Fotografieren, Fotografieren, und dann … Fotografieren!

Vergessen Sie, monatlich danach zu suchen ob sie ihn, Ihren Stil, schon haben. Glauben Sie mir wenn das passiert wird man Sie darauf aufmerksam machen. Sie werden es Anfangs kaum glauben und dann ziemlich begeistert und vielleicht sogar stolz sein. Und dann passiert was passieren muss, sie fangen an sich selbst und vielleicht sogar Ihren Stil zu kopieren. So blöd kann ja auch niemand sein, womöglich jahrelange danach gesucht, unendlich viele Bilder geübt zu haben, und wenn man ihn dann gefunden hat,  ihn nicht auch zu benutzen.

Ok, nehmen Sie es nicht persönlich, ich kenne kaum einen Fotografen dem das nicht passiert wäre. Der Stil von dem ich hier rede ist keine bewusst reproduzierbare Gestaltungsregel. Im besten Fall ist es gar keine Regel, es sind einfach nur Sie.  Ja, Ihr Stil sind Sie! Vergessen Sie, dass Irgendwer behauptet einen Stil in Ihren Bildern entdeckt zu haben und fotografieren Sie einfach weiter, verlassen Sie sich dabei mit großem Vertrauen auf Ihr Gefühl, Ihren Bauch, Ihre Begeisterung für Bilder, ihren Esprit, kurz gesagt auf Ihre Seele und Ihren Spirit. 

Sollten Sie das bereits machen und die ganze Welt sagt, daß Ihre Bilder nichts taugen gibt es nur drei Gründe.

a. die Welt irrt 
b. die, die sich für die Welt halten, irren 
c. oder, ganz blöd, Sie irren sich, dann hilft nur …..

Fotografieren, Fotografieren, Fotografieren, und dann … Fotografieren!


Daran...., im Detail...., mit sehr viel Austausch und Resonanz und gescheiten Aufgaben arbeiten wir in der Meisterklasse,

3 Semester zur professionellen Fotografie  / Bereich Produkt und Stil-Life-Fotografie

weitere Infos

25. August 2016

Bierfotografie :-) .. vielen Dank

Ein paar Wochen ist es her...
Ja, und ohne  einfach nur mal Komplimente machen zu wollen, es macht natürlich etwas aus wenn man sehr motivierte Teilnehmer hat die auch die entsprechende Vor- und Ausbildung  mitbringen um direkt in die High-End Foodfotografie einsteigen zu können.
Es hat wirklich Spass gemacht auch weil die Ergebnisse  sofort so gut waren.

Merci





http://riegg-fotostudio.com/2016/08/24/bierfotografie-fuer-profis/

22. August 2016

Ein Kommentar

Es dürfte wohl das erste Mal sein, daß ich auf einen Blogeintrag antworte, also mehr als 4 Worte dazu sage.
Warum? Weil ich ihn zum Teil gut finde, nicht immer der gleichen Meinung bin, mich aber die Art der sachlichen Darstellung wirklich begeistert hat. Es geht ja tatsächlich noch, daß jemand im Internet seine Meinung kund tut, ohne sich dabei verbal auszukotzen. (Sorry, ich verspreche, bei diesem einen Kraftausdruck bleibt es) 

Chapeau, ein richtig toller Blogbeitrag mit Meinungen die man so zumindest voll und ganz respektieren kann (muß).

Den sollten ein paar Leute zumindest mal lesen… ich habe mich ja auch z.T. angesprochen gefühlt. ( Und das ist gut so!)

Hier der Link : 

http://www.bilderwerft.com/workshops/


Dennoch ein wenig im Detail..

Kurse die nicht Ihr Geld wert sind wird es immer geben. Als Verbraucher sollte ich mich also vorher informieren.
Wenn ich weiß was ich von einem Kurs erwarte, was er mir bringen soll, kann ich mich entsprechend über Inhalte  und /oder den Referenten informieren. Coole Socken mit  xtausend Buddies oder „Folowern“, oder wie sagt man, sind vielleicht eine Garantie für volle Workshops aber nicht für gute Kurse.

Was ich immer gerne recherchieren lasse, in einigen meiner „teuren“ Kurse:

…. Schauen wir mal wer die letze Kampagne XY fotografiert hat, also die wirklich ganz bekannten Aufnahmen, die, die wir doch auch alle mal gerne machen wollen. 
Ok, es war Fotograf ABC. Den suchen wir nun auf Facebook, Xing oder ein Forum der eigenen Wahl. Heraus kommt dabei relativ oft: 
Upps, die sind da gar nicht! 
Oh, die geben keine Workshops?  
Natürlich nicht! 
Dazu haben die keine Zeit, schon gar nicht um auch noch täglich oder wöchentlich irgendwelche Tutorials raus zu hauen.
Fazit:  Workshopgebende Fotografen sind grundsätzlich kritisch zu hinterfragen.  Referenzen sind da durchaus die Agentur- und Kundenjobs der letzten 10 Wochen zum Beispiel ….. und eben die besonderen didaktischen Fähigkeiten die ein Referent haben sollte. Wenn beides passt, sind die Voraussetzungen für einen Kurs doch schon mal ganz ok. Bei billigen Kursen, so bis 70€ sehe ich das anders. Das kostet auch die Eintrittskarte zu einem guten Konzert. Da will ich einfach nur Spass haben! Nicht mehr aber auch nicht weniger erwarte ich dann, ... und fotografierende, workshopgebende Spassvögel, die gibt es  ja an jeder Ecke!

zu These 2
100%ige Zustimmung, nur ich hätte es weniger moderat ausgedrückt. Wir werden es wieder auf der Photokina erleben wie die klickenden Auslöser eine deutliche Geräuschkulisse bewirken wenn ein Röckchen fliegt oder der Ansatz einer Brust zu sehen ist. Das funktioniert immer und ist ja auch von einigen Ausstellen so gewünscht. Da geht es nicht um Fotografie sondern um das Erzeugen von Konsumwünschen, sogar auch fototechnisch gesehen. 

zu These 4
Widerspruch …   
Bildung lässt sich messen, wenn ich den Nutzen definiere, Unterhaltung allerdings, Freizeitbeschäftigung oder Egopflege sind es, die sich weniger in Geld messen lassen, da muss ich nur wissen was ich bereit bin dafür auszugeben. 

Ein gut kalkulierter Workshop ist fast immer selbsterklärend oder kann vom Veranstalter erklärt werden. Phantasieaufschläge gibt es meiner Meinung nicht.  Wenn ein Fotograf als Fotograf am Markt, und ich meine nicht den Workshopmarkt, wirklich gut funktioniert sind gewisse Preise auch dadurch gerechtfertigt. 
Ok, dann gibt es noch die, die glauben sie würden die gleiche Rechtfertigung nur durch ähnlich hohe Preise erreichen, aber da ist doch dann alles Phantasie, oder ?

zu These 5
Der Autor spricht davon, daß die meisten Fotografen wenig Ahnung von Didaktik und Lernpsychologie haben…
Also, …kann sein, das will ich nicht beurteilen…… 
Aber auch hier, immer wenn ich als Kursteilnehmer keine Möglichkeit habe individuell zu arbeiten, geschweige denn zu fragen, liegt es vielleicht auch daran, daß der Kurs mit zu vielen Teilnehmern befüllt wurde um ihn billig zu halten, hier kann man ruhig auch mal als Referent Klartext reden, natürlich gibt es Kurse in denen auch ich letztendlich eher die Teilnehmer „bespaße“ Ihnen vorgefertigte Sets zeige und sie diese abfotografieren lasse damit sie Ihre Trophäe mit nach Hause nehmen können. 
Mehr als 9 Teilnehmer, die bei mir an drei unterschiedlichen Sets arbeiten, sind in einem guten Workshop für mich kaum zu vertreten. Das kann man so beschreiben, es sind dann die Unterhaltungskurse für 80€, es sei denn es sind gesponserte Kurse. Daneben gibt es Kurse die eben teurer sind, bei denen ich den Anspruch an meine Teilnehmer habe, daß Sie den Anspruch an mich haben,  Ihr vorher definiertes Lernziel unbedingt zu erreichen. Aber diese Überlegung kann man von Workshop-Teilnehmern doch im Vorfeld erwarten, dann fällt es leichter den entsprechenden Kurs zu buchen.


Soweit..  ein paar Überlegungen die mir zum Blogeintrag von Matthias Fischer einfielen.



Vielen Dank, Herr Fischer für Ihren tollen Blogeintrag!

19. August 2016

website modification

www.SCHUYfotografie.de



Version 8/2016

Geheimtipp..   
Zum besseren schauen im Portfolio .... 
1x mit dem Mauszeiger, ohne zu klicken über das SCHUYlogo wischen !